Auch wenn Sie nicht an einer der regemäßig stattfindenden katholischen Messe teilnehmen möchten, gibt es in der Frauenkirche sehr viel zu sehen.
Sowohl das Äussere als auch der Innenraum der Kirche sind sehr einfach gestaltet; dennoch ist beides sehr eindrucksvoll. Oktagonale Säulen dienen der Unterstützung der Konstruktion. Wenn Sie das Innere der Frauenkirche betreten, werden Sie von der Schlichtheit des Gebäudes überwältigt sein. Ausser dem Fenster im Altarraum ist kein Fenster zu sehen. Die anderen sind von den Säulen verborgen.
Im Eingangsbereich befindet sich auf dem Boden ein eigenartiger Fußabdruck. Von wem der wohl sein mag? Einer Legende zufolge betrat einst der Teufel höchstpersönlich die Kirche und war so erfreut, dass in ihr keine Fenster waren. Er konnte die Dummheit des Architekten nicht fassen und stampfte vor Freude auf den Boden - so dass sein Fußabdruck hier verewigt wurde. Der Fußabdruck wird auch "Teufelstritt" genannt.
Einen näheren Blick ist auch das 1510 von Jan Polack gefertigte Gemälde in der Kapelle hinter dem Hochaltar wert. Es zeigt die Jungfrau, wie sie mit ihrem Mantel alle Menschen beschützt.
Andere sehenswerte Dinge sind das Grab von Kaiser Ludwig IV. von Bayern sowie eine Reihe von Kapellen. |