Sehenswürdigkeiten in München: Karlsplatz (Stachus)

 
 
 
 
 

Sehenswürdigkeiten in München: Karlsplatz

 
 
Das bis 1791 "Neuhauser Tor" genannte Karlstor am Karlsplatz (Stachus) war das westliche Stadttor der zweiten, größeren Stadtmauer von München und wurde im Rahmen der Erweiterung Münchens von Kaiser Ludwig IV. 1302 gebaut. Im Laufe der Zeit wurde es mehrmals erweitert und befestigt. Aufgrund schwerer Zerstörungen 1857 wurde es von Arnold Zenetti im gotischen Stil neu entworfen und wieder aufgebaut.

Von 1899 bis 1902 entwarf Gabriel von Seidl das Rondell am Karlplatz (oder "Stachus") und gestaltete das Karlstor neu.
 
 
Der geläufigere Name "Stachus" geht wahrscheinlich auf den Wirt Eustachius Föderl zurück, der am Karlsplatz ein Restaurant hatte.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Karlstor erneut schwer zerstört und vereinfacht wieder aufgebaut.

Jetzt ist das Karlstor der Eingang zur größten Einkaufsstrasse in München, der Neuhauser Strasse (auch "Fußgängerzone" genannt), die zum Marienplatz führt.
 
Stachus